MINT

MINT-EC

Seit dem Schuljahr 2017/2018 ist das Herzog-Johann-Gymnasium aufgrund seines herausragenden Angebots im MINT-Bereich in das nationale Excellence Schulnetzwerk ( MINT-EC) aufgenommen worden.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Engpass an naturwissen-schaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein struktu­relles Problem, das heute schon als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Ten­denz. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen” wird zukunftsorientiert und wegweisend Zei­chen für positive Veränderungen setzen.

(Zitat aus der Philosophie der Initiative MINT Zukunft schaffen)

Weinberg

Als im September 2011 der Wingertsbergspark eingeweiht wurde, feierte man auch die Wiederbelebung der seit dem Mittelalter bestehenden Tradition des Weinanbaus in Simmern. Der im besagten Park neu angelegte Weinberg wird vom Herzog-Johann-Gymnasium betreut, das eng mit der Stadt Simmern, vertreten durch den Bürgermeister Herrn Dr. Nikolay, kooperiert.

Für das HJG und seine Schüler bedeutet der Weinberg der Stadt Simmern nicht nur Weinanbau, sondern vielfältige Möglichkeiten Unterricht naturnah zu erleben.

Genlabor

Forschungsarbeiten von Schülern im schuleigenen Genlabor, das Genetikpraktikum und wissenschaftliche Vorträge sind einige der verschiedenen Lern-Module von GRIPS (Goethe-University Research Integration Program Simmern), das von Herrn Professor Frank von der Universität Frankfurt in Kooperation mit dem HJG ins Leben gerufen wurde. „GRIPS kann eine Brücke bauen, über die Schülerinnen und Schüler ihren Weg ins akademische Leben finden können“, so der Initiator des Projekts und selbst einst Schüler des HJGs.
Seit Februar 2012 trägt das Genlabor des HJGs den Titel  gentechnische Anlage der Sicherheitsstufe 1 (S1). Hier dürfen gentechnische Arbeiten durchgeführt werden, bei denen kein Risiko für  die menschliche Gesundheit und die Umwelt bestehen. Die Schüler können im Genlabor im Bereich der Molekularbiologie DNA selbst klonieren und gentechnisch veränderte Bakterien herstellen.

Sternwarte

An unserer Schule gibt es eine Sternwarte, die auch für interessierte Schülerinnen und Schüler zugänglich ist. Dort ist ein Teleskop (CELESTRON „Super C8“ – 8 Zoll freie Öffnung, 2030 mm Brennweite) fest aufgebaut, das mittels computergesteuerter Anpeilung und Nachführung ausgerichtet werden kann. In den letzten Jahren konnten so bei besonderen Anlässen, etwa bei der partiellen Sonnenfinsternis 2015 oder dem Merkur-Transit 2016, vielen Klassen und Kursen die kosmischen Naturereignisse „nähergebracht“ werden. Die Sternwarte wird jedoch vor allem von der Astro-AG genutzt, die sich alle 14 Tage nachmittags trifft.

Umwelt-AG

Einmal im Monat treffen sich Schülerinnen und Schüler zur Umwelt-AG. Dort überlegen wir uns, was wir und jeder einzelne an unserer Schule unternehmen können, um die Umwelt zu schonen und zu schützen. So machen wir etwa die Schulgemeinschaft darauf aufmerksam, welche Möglichkeiten es gibt, im Schulalltag Energie zu sparen oder (Plastik-)Müll zu vermeiden. Wer Lust hat, sich an unserer Schule aktiv zu beteiligen, ist herzlich eingeladen. Wir treffen uns jeden ersten Montag im Monat vor den Naturwissenschafts-Übungsräumen.