31 März 2026

Jugend Debattiert 2026 – Regionalwettbewerb

Am 9. März war es wieder so weit – der Regionalwettbewerb des Formats „Jugend Debattiert“ wurde in Idar-Oberstein am Heinzenwies-Gymnasium ausgetragen und wir durften mit unserer schulinternen Jugend-Debattiert AG dabei sein. Ein paar Wochen zuvor wurden unsere Schulsieger/-innen, Maja Mallmann und Lukas Schmidt (SEK I) und Lina Martin und Smilla Valk (SEK II), bei zwei Debatten in der Mehrzweckhalle ausgesucht. Aufgrund von Ausfällen an anderen Schulen durften am Regionalwettbewerb aber fast alle AG-Mitglieder mitdebattieren.

Das Format „Jugend Debattiert“ dient primär dazu, sowohl die rhetorischen Fähigkeiten als auch das politische Miteinander, insbesondere durch realitätsnahe Debattenfragen, zu fördern. An jeder Debatte nehmen vier Personen teil, die die Themen eine Woche vorher erhalten, um sich dann gründlich informieren zu können. Die Positionen werden dann am Tag der Debatte ausgelost und man erhält eine halbe Stunde Vorbereitungszeit mit seinem Mitdebattanten oder seiner Mitdebattantin, um sich strategisch auf die Debatte vorbereiten zu können. Die Schwierigkeit liegt darin, dass man in der Debatte selbst kein erarbeitetes Material haben darf und der Austausch somit sehr frei geschieht.

Doch der Anspruch lag hier nicht nur bei den Debattierenden, sondern auch bei der zuvor geschulten, aus freiwilligen Schülerinnen und Schülern bestehenden Jury, die auf einem breiten Kriterienbogen eine ausführliche Mitschrift tätigen und diese auswerten mussten.

Im Regionalfinale gab es jeweils zwei Debatten, in denen nach Punktbewertung später die Finalist/-innen ausgewählt wurden. Von unserer Schule haben es insgesamt vier Personen ins Finale geschafft, was natürlich eine beachtliche Leistung ist und ohne die vielfältige Vorbereitung von Frau Weirich niemals möglich gewesen wäre!

Die Sekundarstufe I debattierte im Finale darüber, ob WLAN an öffentlichen Plätzen für alle zugänglich gemacht werden sollte. Die Sekundarstufe II debattierte hingegen darüber, ob man politische Umfragen vor Wahlen verbieten sollte. Beide Debatten entwickelten sich in sehr spannende und teils emotionale Richtungen, was nicht nur dem Publikum, sondern auch den Debattierenden viel Unterhaltung bereitete. Vom HJG kam Lina Martin als Erstplatzierte in der SEK II weiter und darf uns auf Landesebene vertreten. Vorher wartet aber noch ein mehrtägiger Workshop in Mainz auf sie, bei dem sie hoffentlich noch ganz viele Sachen mitnehmen kann, die ihr helfen, möglichst weit zu kommen!

Auch wenn es einige Male ein wenig an der Organisation gehakt hat und die Bewertungen unserer Meinung nach nicht immer sehr gerechtfertigt waren, war dieser Tag für die ganze AG eine tolle Erfahrung. Ein großer Dank geht zunächst natürlich an Frau Weirich raus, die uns mit AG-Tagen und zahlreicheren Materialien sehr gut auf diesen Wettbewerb vorbereitet hat, sowie an das Gymnasium an der Heinzenwies, das sich bereit erklärte, diesen zu organisieren und sich auch um eine weitreichende Verpflegung zu kümmern.