22 Jun 2021

32. Preisverleihung der Günter-Felke-Stiftung

Wie bereits im Vorjahr konnte die 32. Preisverleihung der Günter-Felke-Stiftung dieses Jahr aufgrund der Einschränkungen durch das Corona-Virus nur unter besonderen Bedingungen stattfinden. So entschied man sich das Überreichen der Felke-Preise erst am 18. Juni in einem kleineren, aber feinen und würdevollen Rahmen in der Aula des Herzog-Johann-Gymnasiums stattfinden zu lassen. Auch die diesjährigen Abiturientenpreise und Schulpreise wurden aufgrund des abgesagten Abiturballs im Rahmen der Felke-Preisverleihung übergeben.

Um die diesjährigen Preisträger und Preisträgerinnen angemessen zu ehren, überreichten  die Schulleiterin Elke Gresch und der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Dr. Andreas Nikolay die Preise und Urkunden – natürlich mit Maske und Abstand. Unter den Gästen befanden sich die Vorstandsmitglieder der Günter-Felke-Stiftung  Ottilie Ginkel, Dr. Udo Prehn, Manfred Faust und Wolfgang Nass. Auch der Landrat Dr. Marlon Bröhr, der Präsident des Rotary-Clubs Stromberg-Naheland Roman Schinke verfolgten äußerst interessiert die Preisverleihung sowie viele stolze Eltern und die nicht minder stolzen als auch aufgeregten Preisträger und Preisträgerinnen und natürlich die betreuenden Lehrkräfte.

Für den feierlichen Einstieg sorgten Schülerinnen und Schüler des Musik-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 mit einem Cover des Songs „Hit the road, Jack“ von Ray Charles.

Elke Gresch freute sich auch dieses Jahr 19 Einzel- als auch Gruppenpreise überreichen zu dürfen, welche die Leistungen der Schülerschaft auszeichneten, die nicht zum „normalen Pflichtprogramm einer Schule gehören, sondern auf freiwilliger Basis entstanden sind“. Auch in diesem Jahr fehlte es nicht an Interessenvielfalt und Engagement bei den Schülerinnen und Schülern sowie allen Betreuern und Betreuerinnen. So ging der Dank Greschs ausdrücklich an alle Lehrkräfte, Eltern und Freunde, die Zeit für Impulse und Unterstützung aufwandten, die einzigartigen Schülerprojekte zu begleiten.

Auch zwei Schüler des amtierenden Schülersprecherteams Luis Müller und Noah Brück schlossen sich den Grußworten und Glückwünschen an. Nach der Verleihung der Abiturpreise und der Vergabe der Schulpreise konnte die 32. Verleihung der Felke-Preise beginnen.

Die Schulgemeinschaft gratuliert in diesem Jahr ganz herzlich folgenden Preisträgern und Preisträgerinnen:

Im Fach Bildende Kunst wurden dieses Jahr gleich drei Preise verliehen: Der Schüler Sam Waldmann (Jgst. 9) bekam die Auszeichnung für seine tollen Porträtzeichnungen und auch  die Abiturientin Victoria Spengler wurde für ihre außergewöhnlichen Zeichnungen geehrt. Luise Haackmann (Jgst. 12) überzeugte das Kuratorium sowohl mit ihren Zeichnungen als auch ihren Fotographien.

Zwei fächerübergreifende Preise gingen an die Schülerin Lena Marie Schinke (Jgst. 11) und den Abiturienten Finn Kaspers. Lenas Bildergeschichte für Kinder konnte sowohl im Fach Englisch als auch im Fachbereich Bildende Kunst überzeugen. Finn hingegen schuf im Deutschunterricht eine herausragende Interpretationsleistung in Form einer Illustration zu Franz Kafkas Roman „Der Prozess“.

Im Fachbereich Biologie konnten in diesem Jahr gleich vier Felke-Preise verliehen werden. So erhielt Marie-Sophie Kochems (Jgst. 13) für ihre Facharbeit „DNA-Barcoding bei Fischen“ eine der begehrten Auszeichnungen.

Elea Reischl wurde für ihre Besondere Lernleistung (BLL) mit dem Titel „Ist die Weinrebe eine CAM-Pflanze? Nachweis des diurnalen Säurerhythmus anhand der Müller-Thurgau-Weinrebe und der Johanniter-Weinrebe“ ausgezeichnet.

Ein Gruppenpreis im Fach Biologie ging an das Team Luisa Gille, Emma Annett Göbel, Jana Luisa Puschatzki, Lena Maria Schinke, Marie-Cecile Schneider und Tim Zimmermann (alle Jgst. 11) für ihr besonderes Engagement innerhalb der Neugestaltung des HJG-Schulgartens.

Ein vierter Preis im Fach Biologie ging an die Abiturientin Sina Mähringer, die eine empirische Untersuchung zu der Erkrankung Neurodermitis vorgenommen hat.

Auch der Fachbereich Chemie vergab in diesem Jahr einen Preis: Lukas Müller (Jgst. 13) bekam für seine beiden selbst gestalteten Orbitalmodelle einen Felke-Preis. 

Innerhalb des Fachbereiches Deutsch konnten sich gleich drei Unterstufenschüler/innen über die Felke-Auszeichnungen freuen: Ein Preis ging an den Schüler Mats Petri aus der Klasse 6a für sein Filmprojekt „ Kästner und der kleine Dienstag“. Lena Mari Moewes (6f) schrieb während des Lockdowns eine Geschichte mit dem Titel „Ein verhextes Abenteuer“. Letztlich konnte Nele Roth aus der Klasse 6d mit ihren umfangreichen und aussagekräftigen Gedichten die Felke-Preis-Jury überzeugen.

Im Fachbereich Erdkunde bekamen zwei Abiturienten den Felke-Preis überreicht: Fabian Stoffel wurde für seine Facharbeit mit dem Titel „Verkehrswende im Gelobten Land“ ausgezeichnet und Evelyn Stotz freute sich nicht minder über die Würdigung ihrer BLL mit dem Titel „Beton-modulares Bauen mit Raummodulen. Eine kostengünstige und nachhaltige Bauweise?“. Evelyns Arbeit wurde zudem noch von der Peter-Altmeier-Gesellschaft im Rahmen des Wettbewerbs „Eine ausgezeichnete Arbeit“ prämiert.

Der Fachbereich Informatik freute sich mit dem Abiturienten Nils Goll über seine Auszeichnung der BLL zum Thema „Ermittlung von Fließgeschwindigkeiten des Rheines und Integration in eine Android-App“.

Jakob Witzenrath (Jgst. 13) wurde für sein außerordentliches Engagement im Fachbereich Musik prämiert. So war er seit der sechsten Klasse Mitglied des Schulorchesters und überzeugte über die ganzen Jahre durch sein breitgefächertes Repertoire von Trompete über Klavier, E-Bass, Gitarre sowie Background-Gesang.

Die Schülerin Leonie Tonkel (Jgst. 12) erschuf eine Gedichtsammlung im Fach Evangelische Religion zum Themenkomplex „Menschen im Angesicht Gottes“ und wurde für diese außergewöhnliche Leistung mit dem Felke-Preis ausgezeichnet.

Sophie Peifer (Jgst. 13) komplettierte die Preisträgerschar der 32. Preisverleihung der Günter-Felke-Stiftung mit der Prämierung ihrer Facharbeit im Leistungskurs Sport mit ihrer Untersuchung der folgenden Fragestellung: „Freistilschwimmen mit Delfinbeinschlag – das Freistilschwimmen der Zukunft?“.

Auch der Schulsanitätsdienst (SSD) und die Natur-AG des Herzog-Johann-Gymnasiums wurden in diesem Jahr durch die Günter-Felke-Stiftung gesponsert.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger bekamen die Möglichkeit, ihre Projekte kurz vorzustellen. Der Dank seitens der Ausgezeichneten galt insbesondere den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern, die als Impulsgeber, Berater innerhalb der Fachbereiche oder als technische Helfer/innen ihre Schüler und Schülerinnen unterstützten und natürlich den Familien, insbesondere allen Eltern, welche die nun mit dem Felke-Preis Ausgezeichneten –gerade während der Pandemie-Zeit- motivierten und somit viele der prämierten außergewöhnlichen Leistungen oft erst möglich machten.

Mit einer eigenen mitreißenden Version des Stückes „Lingus“ beendeten der gerade mit dem Abiturpreis des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz ausgezeichnete Abiturient Robin Leitterstorf und der mit der mit dem Musik-Felkepreis ausgezeichnete Jakob Witzenrath mit Unterstützung der Musiklehrerinnen Christina Spogis und Kerstin Röser die feierliche und kurzweilige Veranstaltung. Der obligatorische Sektempfang und der Austausch der frisch Ausgezeichneten mit den Gästen konnten auch dieses Jahr leider nicht stattfinden.

Die Schulgemeinschaft ist stolz auf die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger und hofft, dass auch in Zukunft solche tollen, kreativen und außerordentlichen Leistungen von unseren Schülern und Schülerinnen erbracht werden.